Bamberger Amthof Anfahrt
Geschichte
Die Geschichte des Bamberger Amthofes lässt sich weit in das Mittelalter
zurückverfolgen. Er wird als "Turm" von Feldkirchen erwähnt und
diente den Bambergischen Amtmännern als Verwaltungssitz. Als gegen Ende
des 15. Jahrhunderts die Türken ins Land einfielen, konnte sich die Bevölkerung
in diesem Gebäude verschanzen. In der heutigen Ansicht dürfte der Baukörper
etwas 300 Jahre alt sein. Das mittelalterliche Flair versuchte man bei der
1993 stattgefundenen Revitalisierung des Gebäudes möglichst zu erhalten
(verliesartiges "Gwölb", Innenhof mit Arkadengängen, Brunnenschacht,
...).
Heute
Heute ist der Amthof ein Kulturzentrum, in dem die Musikschule, Probenräume
für Vereine (Stadtkapelle, Chöre u. a.) sowie Seminarräume für verschiedene
Veranstaltungen und Kreativkurse untergebracht sind. Der Festsaal, der auch
als Trauungssaal Verwendung findet, wird gerne für festliche Anlässe
gemietet und im Innenhof finden Konzerte, Theateraufführungen und andere
kulturelle Ereignisse statt. In den Galerieräumen werden Ausstellungen
heimischer und international bekannter Künstler gezeigt. Die meisten
der vom kultur-forum veranstalteten Termine werden im Amthof abgehalten. Außerdem
beherbert der Amthof ein kleines Stadtmuseum zur Geschichte der Stadt und
der Umgebung mit interessanten Exponaten, wie der gotischen Zinnkanne. Das
"Amthof-Cafe", betreut von einem jungen Team, ist ein beliebter Treffpunkt
für Menschen aller Altersgruppen.