Pfingstfestival alte musik - alte musik feldkirchen

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> 4 - 6. Juni 2022 <

Der Arkadenhof des Amthofs bildet das ideale Ambiente zum hautnahen Erleben der packenden oder berührenden Neuinter­pretation Alter Musik. Die Klangfarben der Originalinstrumente und die Freude und Begeisterung der Musiker machen die Konzertabende zu unvergesslichen Inspirationen.
  Samstag 4. Juni 2022  
20.00 Uhr
Amthof Feldkirchen
Fondo Barocco
Österreich
Marie Orsini-Rosenberg & Herwig Neugebauer
a due bassi - Barocke Cello Sonaten

Vom Beginn der solistischen Kompositionen für Violone um 1550 bis zur Blütezeit der barocken Cellosonate in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts erstreckt sich unser Programm mit Werken von: D.Ortiz, Ph.F. Böddecker, D.Gabrielli, G.Bononcini, W.Spourni, G.Sammartini und A.Caldara.
Im 17. und 18. Jahrhundert war es gängige Praxis, den Continuopart nur mit einem Streichinstrument auszuführen. Gambisten begleiteten ohnehin ganz selbstverständlich teilweise akkordisch und auch von guten Cellisten wurde diese Fähigkeit erwartet.

FONDO BAROCCO
Schon bei unseren ersten Auftritten im Duo waren wir begeistert vom Klang und den Möglichkeiten dieser Besetzung. Die Kombination von Violoncello und G-Violone bezieht ihren besonderen Reiz aus der Tatsache, dass beide verschiedenen Instrumentenfamilien angehören. Der G-Violone ist das größte 8-Fuss Instrument, also im selben Register wie das Cello, und eignet sich mit seinen Bünden gut für die Ausführung von Doppelgriffen und Akkorden. Obwohl er eine Quinte tiefer als die Bassgambe gestimmt ist, und durch seine Größe etwas wärmer klingt, besitzt er dennoch ein helleres Timbre als das Violoncello. Dadurch bleibt die Begleitung stets transparent, und das Cello kann sich mit seinem volleren Klang mühelos durchsetzten. Ohne den Einsatz eines Tasteninstrumentes kommt die Basslinie deutlicher zur Geltung, und ein gut gesetzter Bass kommt oft ohne zusätzliche Akkordtöne aus. Die Ausführung des Continuo-Parts mit nur einem Streichinstrument ist eine stetige Quelle der Inspiration. Seit der Gründung des Ensembles im Jahr 2016 haben wir daher unser Repertoire, bei dem wir auch manchmal die Rollen tauschen, ständig erweitert.


PROGRAMM

Wenceslaus Spourni (ca 1700-1754)
Largo
Allegro
Grave
Tempo di Menuet Alternativement

Diego Ortiz (1525-1570)
Recercada Quarta
Recercada Segunda
Aus: Tratado de Glosas (Rom 1553)

Domenico Gabrielli (1651-1690)
Sonate für Violoncello und Basso continuo in G-Dur
Grave
Allegro
Largo
Prestissimo

Giovanni Bononcini (1670-1747)
Sonata 1 für Violoncello und Basso continuo A-moll
Andante
Allegro
Grazioso
Minuet

- Pause –

Philipp Friedrich Böddecker (1607-1683)
Sonata sopra “La Monica” Thema und Variationen

Giuseppe Sammartini (1695-1750)
Andante
Allegro
Minuet Allegro

Antonio Caldara (1670-1736)
Sonate IV d-moll für Violoncello und Basso continuo
Allegro
Largo
Allegro assai


Besetzung
Marie Orsini-Rosenberg - Barockcello |  Herwig Neugebauer - G-Violone
  Sonntag 5. Juni 2022  
20.00 Uhr
Amthof Feldkirchen
Sferraina
Österreich / Israel
Sferraina
Barock aus dem Jemen

In Sferraina’s neuem Programm Barock aus Jemen wird Shalom Shabazi, dem jemenitschen Shakespeare, besonderes Augenmerk geschenkt. Der von 1619-1720 lebende Poet liefert die textliche Grundlage; die Melodien sind meist
mündlich überliefert. Nach der Zerstörung des Zweiten Tempels in Jerusalem wurde als Ausdruck der Trauer auf die Verwendung von Musikinstrumenten verzichtet. So wurde zu den Monodien auf Alltagsgegenständen wie zum Beispiel Ton- oder Kupferkrügen getrommelt. Stimme und Rhythmus. Mit Barock aus Jemen widmet sich das Ensemble Sferraina frühbarocken Singer/Songwritern aus Italien und Yemen: Benedetto Ferrari, Tarquinio Merula, Giovanni Girolamo Kapsperger und Shalom Shabazi - ein Brückenschlag!

Das Ensemble Sferraina - Tehila Nini Goldstein, David Bergmüller und Tobias Steinberger - besteht seit 2012 und hat sich ganz dem Ziel verschrieben, Alte Musik zeitgenössisch aufzuführen und mit einem modernen Horizont zu kontrastieren.
Sferraina eröffnet in seiner Performance einen entrückenden Klangraum zwischen vergangenen Epochen und Jetzt-­Zeit. Das Spannungsfeld der Darbietung Alter Musik in einem modernen Rahmen wird mit jedem Stück neu aufgespannt, die Frage nach Genuinität immer wieder neu gestellt:
Was bedeutet es, Alte Musik zu spielen? Kann diese originalgetreu dargebracht werden, und was heißt das überhaupt? Macht es Sinn, von „richtigen“ und „falschen“ Interpretationen zu sprechen?
 Und wie muss Alte Musik vorgetragen werden, um in unserer heutigen Zeit nicht an Aktualität zu verlieren?
 Sferraina versucht diese Fragen mit ganz außergewöhnlich feinsinniger, irritierender und berauschender Musik zu beantworten.

Besetzung
Tehila Nini Goldstein - Gesang |   David Bergmüller - Lauten |   Tobias Steinberger - Perkussion

  Montag 6. Juni 2022  
20.00 Uhr
Amthof Feldkirchen
Hathor Consort & Hana Blazikova
Belgien
Hathor Consort
Von Himmlischer und Irdischer Liebe
Werke von Monteverdi und da Palestrina

Das Hathor Consort - benannt nach Hathor, einer Muttergottheit des Alten Ägypten – wurde 2012 von Romina
Lischka gegründet. Unter ihrer künstlerischen Leitung widmet sich das Consort der Musik der Renaissance und des
Barock, in deren Zentrum ein Streicherensemble aus Gamben steht. Zugleich sucht es nach neuen
Ausdrucksmöglichkeiten, in denen dieses raffinierte Kammermusikrepertoire europäischer Herkunft mit Alter Musik
anderer Kontinente sowie zeitgenössischer Musik, Weltmusik und Tanz in multidisziplinären und inter-kulturellen
Konzertformen verbunden wird.



PROGRAMM
Barbara Strozzi (1619-1677)
 
Surgite, surgite aus Sacri Musicali Affetti op. 5.10

 
Francesca Caccini
 
Romanesca

Alessandro Grandi (ca 1575 - 1630)
 
O quam tu pulchra es

 
Claudio Monteverdi
 
Motette ad una voce
 
Nigra sum

 
Claudio Monteverdi (1567 – 1643)
 
Pianto della Proserpina
 
aus: L’Orfeo

 
Claudia Sessa
 
Occhio io vissi di voi

Giulio Caccini (1550 – 1618)
 
Dolcissimo Sospiro
 
Amarilli mia bella

 
Giovanni Felice Sances (1600 – 1679)
 
Stabat mater

 
Bovicelli
 
Io son ferito

 
Giulio Caccini
 
aus Nuove Musiche e Nuova maniera di scriverle 1614
 
Torna

 
Francesco Rognoni Taleggio (? – 1626)
 
Anchor che col partire
 


Besetzung
Hana Blazikova - Sopran  |  Romina Lischka - Diskant- & Bassgambe, Leitung |  Elisabeth Seitz- Saltero |  Mike Fentross - Barockgitarre & Theorbe |  Simon Linné - Theorbe |  Giovanna Pessi - Harfe |  Bart Naessens - Orgel


  Preise  

Einzelkonzerte: € 32,-/ erm. € 28,-   Festivalpass: € 90,-/ erm. € 77,-
Kulturvorrat mit Aufschlag € 8,-

Ermäßigte Karten:
Studierende, Zivil- und Präsenzdiener, Senioren, Menschen mit Beeinträchtigung, sowie kfa-Mitglieder und Inhaber der Kärnten-Kultur-Card.
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr erhalten Konzertkarten zum Preis von € 10,- .
Sie können Karten auch direkt über E-Mail reservieren: office@kultur-forum-amthof.at  Kennwort: Alte Musik oder telefonisch unter +43 (0) 676 719 22 50
Bankverbindung: kultur-forum-amthof Volksbank Kärnten IBAN: AT61 4213 0316 0264 0000

Freie Sitzplatzwahl !

Zimmervermittlung: Touristikbüro Feldkirchen Tel. (0) 4276 - 2176
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