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Literarisches Quintett
15.11.2019 20:00 Amthof

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mit dem Roman Eine Odyssee. Mein Vater, ein Epos und ich von Daniel Mendelsohn.

Daniel Mendelsohn, erzählt in seinem Roman eine Vater- und Sohn Geschichte, basierend auf Homers Epos über Odysseus.
Es ist meisterlich geschrieben und lässt viele Fragen offen, die zur Diskussion anregen. Brauchen wir heute noch Helden und wie sehen sie aus? Wie gut können Kinder ihre Eltern kennen? Was macht eine gute Ehe aus? Identität und die unterschiedlichen Wege, die zu einem Ziel führen können.

Klappentext
Als Jay Mendelsohn, pensionierter Mathematiker und 81 Jahre alt, eines Tages beschließt, den Uni-Grundkurs seines Sohnes Daniel zur Odyssee zu besuchen, ahnen beide Männer nicht, dass dies der Beginn einer ganz eigenen Familienreise ist.
Ein 3000 Jahre alter Mythos behandelt all die Menschheitsthemen, die uns noch immer bewegen: Familie, Identität, Heimat. Und er weist einem Vater und einem Sohn den Weg wieder zueinander zu finden.

Auch dass Odysseus weint, gefiel meinem Vater nicht. Dauernd weint er!, rief er, als wir am dritten Freitag im Februar zum Campus fuhren An diesem Tag standen der fünfte und sechste Gesang auf dem Seminarplan. Er weint! Verständnislos schüttelte mein Vater den Kopf. Was ist daran so heldenhaft?
Es war sehr kalt an diesem Morgen, minus 7 Grad zeigte das Thermometer an der hinteren Tür, als wir das Haus verließen Mein Vater kämpfte leise fluchend mit den Knöpfen seines übergroßen Mantels. Dad, sagte ich, vielleicht ist es sinnvoller, die Handschuhe erst anzuziehen, wenn du den Mantel zugeknöpft hast. Sag mir nicht, was ich zu tun habe, antwortete er, auch das ein vertrauter Refrain aus meiner Kindheit. Ich weiß, was ich tue. Ohne von den Knöpfen aufzusehen, sagte er dann: Manchmal klingst du wie deine Mutter.


Weise und zutiefst menschlich – ein Buch, das ein antikes Wunder ins moderne Leben überträgt.
SUNDAY TIMES

Offenherzig und lustig… Daniel Mendelsohn schafft es, Homers Epos in unserer Fantasie zu Leuchten zu bringen.“
NEW YORK TIMES

Über den Autor
Daniel Mendelsohn, geboren 1960 in New York, gehört zu den bedeutendsten Intellektuellen in den USA und ist als Autor und Übersetzer bekannt geworden.
Er promovierte 1994 in Classical Studies und arbeitete als Kritiker u.a. für The New York Review of Books, das Neue York Magazine, für The New Yorker und die New York Times.
2006 erschien sein aufsehenerregendes, preisgekröntes Familien-Memoir Die Verlorenen. Eine Suche nach sechs von sechs Millionen.

Eintritt: € 5,-


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