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Ulrike Bernhard & Walter Puppo
16.08.2018 20:00 Galerie Amthof


Ulrike Bernhard - in Feldkirchen aufgewachsen - präsentiert in der Galerie Arbeiten in Acryl auf Leinwand unter dem Titel „VERSPONNEN-VERWOBEN-VERORTET“
Ulrike Bernhard lebt und arbeitet 1070 Meter über dem Meer. An einem Ort, wo die Welt eine Spur stiller und langsamer ist. Langsam auch die Arbeitsweise in der Malerei.
Geht es Ulrike Bernhard doch darum, sich leiten zu lassen von einem Ton, einem bestimmten Klang oder einem Grundton des menschlichen Daseins, der menschlichen Seele oder auch einem gewissen Ton in der Gesellschaft. In diesem Sinne geht es Ulrike Bernhard um Verlangsamung und um Entschleunigung, um ein Innen und ein Außen, um Bezüge und um Bezogenheit in dieser Welt. Der Prozess des Malens lässt sich vergleichen mit der Suche nach einem bestimmten Frequenzbereich. Tunen - so lange, bis klarer und reiner Empfang möglich wird, bis das wahrnehmbar werden kann, was sich nur in der Zeitlupe zeigt und sich dem schnellen Blick im Rauschen des Alltags entzieht.
Und dennoch auch die spontane Gestik, kraftvoll und leicht zugleich – die rasche Bewegung.
Eva Hack

Fäden spinnen. Ein Anfang.
Ein Hin und ein Her bis tragfähiges Gewebe entsteht.
Altes Leinen – eine Spur finden, eine Markierung setzen,
um sich verorten zu können im Atmosphärischen –
im Raum dazwischen.
Ulrike Bernhard 2018


Der aus Italien (Vicchio-Toskana) stammende Künstler Walter Puppo installiert seine „cellule“ (Zellen) im Gwölb des Amthofes.
Nach anfänglichem figurativen Arbeiten, angeleitet durch seine Studien an der Academia di Bell‘Arte in Florenz, arbeitete er zunächst vorwiegend figurativ- inspiriert vom Impressionismus. Diese Phase führte ihn schließlich zur reinen Abstraktion und seit 1991 folgt er seinem eigenen Stil und arbeitet seither rund um das Thema „Cellule“ (=Zellen).
Zellen als eine primitive, archaische Form, einfach aber doch differenziert bearbeitet er mit verschiedenen Techniken u.a. mit Acryl, Pastell, Kohle, Sprühfarben auf Holz und Leinwand.
Die Steine an den Stränden der Insel Elba, wo er geboren wurde, führten ihn zur Form des Ovals. Schließlich bearbeitete er für seine erste Ausstellung im Pecci Museum in Prato diese zellenartige Form und nannte sie von da an „Cellula“ (Zellen), die unverkennbare Marke seiner weiteren Arbeiten war geboren.
Da steckt kein wissenschaftliches Forschen hinter den Motiven, es ist vielmehr das Erforschen der Beziehungen zwischen Farben, dem Licht und der Poesie der Stimmung. Die Wiederholung präsentiert die Beziehung seiner poetischen und konzeptuellen Welt in ihrer Gleichzeitigkeit.
Für ihn symbolisieren die Zellen den ruhigen Gegenpol zum Chaos der zeitgenössischen künstlerischen Kommunikation, eine Vergegenwärtigung außerhalb der reellen Zeit.
Seine Arbeiten wurden in privaten und öffentlichen Galerien gezeigt, für ihn die wichtigste war eine Personale im Marino Marini Museum im Florenz 2003, wo er eine große Lichtinstallation und weitere große Gemälde präsentieren konnte.


Die Ausstellung ist bis 21. September 2018, Di. bis Fr., 15 bis 18 Uhr und während der Veranstaltungen des kfa geöffnet.


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