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Infos zum 16. Pfingsfestival alte.musik.feldkirchen
 
10. bis 12. Juni 2011

Alte Musik

Von fernen Küsten . . .

Das 1. Pfingstfestival für Alte Musik fand 1996 im Amthof Feldkirchen statt und ist somit das älteste Festival für Alte Musik in Kärnten. Bisher organisierten wir mehr als 50 Konzerte mit knapp 6000 Besuchern. Internationale Künstler aus Italien, England, Belgien, Finnland, Tschechien, Deutschland, Schweiz, Brasilien, USA, Kanada und Österreich konnten für unser Festival gewonnen werden.



Eckart Senitza mit dem Organisationsteam

alte.musik.feldkirchen

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Reservierungen
office@kultur-forum-amthof.at   Kennwort: Alte Musik oder telefonisch unter ++43 (0) 676 719 22 50

 

Zimmervermittlung: Touristikbüro Feldkirchen Tel. ++43 (0) 4276 2176

Preise
Festivalpass: E 70,-/ erm. E 55,- Einzelkonzerte: E 22,-/ erm. E 18,-
Kombikarte-Samstag E35,-/ erm. E25,- (Abend- und Nachtkonzert)
Freie Sitzplatzwahl!

Schüler, Studenten, Zivil- und Präsenzdiener, Senioren sowie Mitglieder des kultur-forum-amthof und Inhaber der Kärnten-Cultur-Card erhalten bei Einzelkonzerten Euro 4,- € Ermäßigung gegen Vorlage eines Ausweises. Der Festivalpass wird für diese Gruppen ebenfalls ermäßigt angeboten.
Für Schülergruppen erstellen wir gerne ein spezielles Angebot.


Bankverbindung: kultur-forum-amthof, Volksbank Feldkirchen BLZ 42 600, Kto.Nr. 316-0264-0000


Programm

ALTE MUSIK
Fr. | 10. Juni | 20.00 Uhr | Amthof

Armonico Tributo Austria (Österreich, Deutschland)

"Wege zu Händel" - Musickall Humors, Ayrs, Fancies, Divisions, Sonatas and Dances von Tobias Hume, Thomas Baltzar, John Playford, Henry Purcell und Georg Friedrich Händel

 

Gerlinde Sämann – Sopran
Andreas Pilger – Barockvioline
Lorenz Duftschmid – Viola da gamba
Dieter Weitz– Orgel und Cembalo

 

www.armonicotributo.com

 

Georg Friedrich Händel steht im Zentrum dieses Barockkonzertes auf Originalinstrumenten.
Das Ensemble Armonico Tributo Austria spürt den Wurzeln nach, auf denen Georg Friedrich Händel im England seiner Zeit aufbauen konnte. Das reiche Erbe Englischen Consorts erklingt in den Werken John Playford und Tobias Hume. Bezaubernde Ayrs wie „Musick for a While“ von Henry Purcell zeigen wie direkt die Linie zu Georg Friedrich Handel führt.
Mit der blinden Sängerin Gerlinde Sämann tritt mit Armonico Tributo Austria eine Musikerin auf, die durch ihre aussergewöhnliche Sensibilität fasziniert.

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Georg Friedrich Händel steht im Zentrum dieses Barockkonzertes auf Originalinstrumenten.
Das Ensemble Armonico Tributo Austria spürt den Wurzeln nach, auf denen Georg Friedrich Händel im England seiner Zeit aufbauen konnte. Das reiche Erbe Englischen Consorts erklingt in den Werken John Playford und Tobias Hume. Bezaubernde Ayrs wie „Musick for a While“ von Henry Purcell zeigen wie direkt die Linie zu Georg Friedrich Handel führt.
Mit der blinden Sängerin Gerlinde Sämann tritt mit Armonico Tributo Austria eine Musikerin auf, die durch ihre aussergewöhnliche Sensibilität fasziniert.


ALTE MUSIK

Sa. | 11. Juni | 20.00 Uhr | Amthof

La Rossignol (Italien)

"Balli et Meravilie Nove" - Tänze an italienischen Höfen im 15.u.16.Jhdt.

Domenico Baronio: flutes, Renaissance guitar, colascione (Laute mit langem Hals); percussion instruments, animation;
Matteo Pagliari: transverse flutes, crumhorns, schreierpfeifen, bagpipes, Pfeife und Tabor (Einhandtrommel);
Roberto Quintarelli - contralto, recorders;
Erica Scherl: viellas, Renaissance violin;
Francesco Zuvadelli - positive organ, harpsichord, spinet, hurdy-gurdy;

Dance - Simona Pasquali, Clizia Baronio, Giuliano Soldi, Roberto Quintarelli;


www.larossignol.com

 

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In der Renaissance bedeutete das Tanzen nicht nur höfisches Vergnügen, es war auch eine raffinierte und elegante Musik- und Tanzkunst, die schriftlich ganz genau festgelegt wurde. Tanzen war eine richtige Machtdemonstration, wobei die Hauptcharaktere, d. h. die Adeligen, sowohl Akteure als auch Zuschauer waren. Der natürliche Rahmen dafür waren Feste, aber auch Turniere, Bankette, Maskeraden, Moriskentänze und Intermezzi (Zwischenspiele). Der Fürst feierte sich selbst in seiner Macht und Großartigkeit, feierte den Triumph seiner adeligen Abstammung und forderte von allen Respekt: von Freunden und Feinden, Botschaftern, gebildeten Männern und Künstlern, von Adeligen und Plebejern. Zu den großen Meistern des Tanzes gehörten Domenico da Piacenza, Guglielmo Ebreo da Pesaro, Fabritio Caroso aus Sermoneta und Cesare Negri aus Mailand. Sie waren die Animateure der Feste und Bankette, die zum Ruhme ihrer Förderer abgehalten wurden. Domenicos, Guglielmos, Carosos und Negris Werke sind Meilensteine in der Geschichte des Tanzes und haben viel dazu beigetragen, dass die Entwicklung des Tanzes nachvollziehbar wurde.

Die Aufführung in Kostümen mit alten Instrumenten lässt die kultivierte und aristokratische Atmosphäre eines noblen Festes an einem italienischen Renaissancehofes wiederauferstehen.

 

Das Ensemble 'La Rossignol' erforscht und verbreitet Tänze und Musik der italienischen Renaissancezeit. Das Studium der direkten Quellen und Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Organlehre und Ikonographie (Lehre der Darstellungsarten und Deutung von Bildinhalten) führten die Mitglieder des Ensembles zu einer sehr intensiven künstlerischen Tätigkeit. Seit 1987 sind die Mitglieder von 'La Rossignol' praktisch in der ganzen Welt aktiv und haben unter anderem auch mit der italienischen Rundfunk- und Fernsehgesellschaft RAI und dem Kino zusammengearbeitet.
In den letzten Jahren haben sie mahr als 300 Konzerte in zahlreichen Ländern (Deutschland, Schweiz, Russland, Indien, Japan usw.) gegeben und mehrere CDs aufgenommen.


ALTE MUSIK | Nachtkonzert

Sa. | 11. Juni | 22.00 Uhr | Michaelikirche | Feldkirchen

Caterina Lichtenberg (Deutschland)

Mandoline solo

 

Caterina Lichtenberg: Mandoline   (Text zur Mandoline)

Caterina Lichtenberg gehört international zur Spitze der klassischen Mandolinenszene.
Sie ist weltweit solistisch und kammermusikalisch tätig und spielte u.a. mit Mirko Schrader, Brigitte Engelhard, Silke Lisko, Mike Marshall, dem Quartetto MAGiCo, dem Los Angeles Guitar Quartett, dem MDR-Orchester unter Fabio Luisi, dem Gewandhausorchester zu Leipzig unter Ricardo Chailly, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt unter Diego Fasolis und dem Orchester des Bayrischen Rundfunks unter Lorin Maazel.
Sie unterrichtet auf internationalen Meisterkursen und Workshops, hat bisher 10 CDs eingespielt und wirkte bei div. nationalen und internationalen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit.
Seit dem WS 2007 ist sie Professorin für Mandoline an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, Standort Wuppertal.


 

Programm       Foto Download

 

Caterina Lichtenberg ist in Sofia (Bulgarien) geboren, sie studierte zunächst in Magdeburg und beendete ihre Studien in Mandoline und Gitarre an der Musikhochschule Köln bei Prof. Wilden-Hüsgen und Prof. Eickholt mit Auszeichnung.

Sie ist erste Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Musikwettbewerbe und war Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung.


ALTE MUSIK

So. | 12. Juni | 20.00 Uhr | Amthof

Ensemble Mikado (Österreich, Slowenien)

"Can She Excuse ?"

Theresa Dlouhy - Sopran
Thomas List - Blockflöte
Katharina Lugmayr - Blockflöte
Maja Osojnik - Blockflöte
Eva Reiter - Blockflöte & Viola da Gamba


www.ensemblemikado.com

 

Ensemble MIKADO hat sich auf die Musik des Mittelalters und der Renaissance spezialisiert. Auf der Suche nach neuen Wegen, Alte Musik zu interpretieren, entstehen aufregende Besetzungen und unkonventionelle Arrangements. In ihren Programmen legen die Musiker darüber hinaus besonderen Wert auf die Verbindung von virtuosen Stücken mit sinnlicher, feinst komponierter Musik, die sie voller Leidenschaft auf historischen Instrumenten interpretieren.
Zahlreiche Konzertauftritte führten das Ensemble unter anderem in die Schweiz, nach Liechtenstein, Polen, Italien und Belgien, zu den Wiener Blockflötentagen, zu den „Hörgängen“ im Wiener Konzerthaus, den ISCM Welt-Musiktagen, zum Festival für Alte Musik in Brežice/Slowenien, zum Festival für Alte Musik in Bozen/Italien, zum Festival „Wratislavia Cantans“ in Polen, Festival „Aqua Musica“ und „Oude-Muziek-Network“ in den Niederlanden, zum MDR-Musiksommer, zum Festival „Trigonale“ in Kärnten und zu den „Tagen Alter Musik Regensburg“.
Ensemble MIKADO ist der Gewinner des Wettbewerbs IYAP-EM (International Young Artists’ Pre-sentation - Early Music).

 




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Can She Excuse ?

In dem Programm Can She Excuse spielen jene Texte der neuen „Liebessprache“, die die zeitge-nössische Rolle der Frau in all ihren Facetten beleuchten, eine zentrale Rolle. Sie findet sich in der Position der Angebeteten und der Unerreichbaren ebenso wieder wie in der der betrauerten Geliebten oder der verherrlichten Königin. „Can she excuse my wrongs with Virtues cloak?“, so die zentrale Frage in John Dowlands bekanntem Song Can she excuse. In seiner musikalischen Gestalt verweist dieses Lied auf die berühmte „Earl of Essex“-Gaillard und gibt somit auch zugleich Auskunft über den vermeintlichen Protagonisten, der hier deutlich die Position des Unterlegenen einnimmt und nach Vergebung und Liebe fragt. Doch seine Angebetete scheint hartnäckig – und sein Unterfangen zum Scheitern verurteilt, denn letztlich vermittelt er den Eindruck des vergeblichen Ringens: „If thou canst not overcome her will / Thy love will be thus fruitless ever.“ Verschiedene Quellen deuten auf ein zwar leidenschaftliches, aber auch überaus ambivalentes Verhältnis des Earl of Essex zur Königin hin. Als der Earl einmal nach einem Disput mit der Königin vor den erstaunten Ohren mehrerer Höflinge – nie zuvor wagte es jemand, in diesem Ton mit der Machthaberin zu sprechen – dieser in kalkuliert antidevoter Haltung den Rücken zukehrte, was freilich einer nicht hinnehmbaren öffentlichen Beleidigung gleichkam, und sich daraufhin den Ärger der Prinzipalin zuzog, soll sie kurzerhand einen ihrer Schuhe genommen und den pikierten Earl am Hinterkopf getroffen haben. Eine im Übrigen nicht ganz unübliche Handlung der Königin, wenn sie ihrem Groll Luft zu verschaffen trachtete.


kultur forum amthof, c./o. Rathaus Hauptplatz 5, 9560 Feldkirchen, Tel: ++43 (676) 719 22 50 (vormittags)

www.kultur-forum-amthof.at